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Sentinels of Light - Riot Games reflektiert seine Erfahrungen.

Ein Artikel von William Longstaff vom 04.01.2022

GT Chilli 0 Chilis (ruhig)

Sommer 2021.

Riot Games startet das wohl größte Event in seiner Geschichte : Sentinels of Light!

Senna & Lucian kämpfen gegen die Kräfte unter Viego. Die Sentinels gegen die Ruined.
Dieses monatelang anhaltende Event, das sich auf alle vier Riot Games Titel (League of Legends (Tft als Teil von League of Legends), Valorant, Legends of Runeterra & Wild Rift) auswirkte, ist - kurz gesagt - nicht wie von den Entwicklern erwartet eingeschlagen.

Kurz vor Ende des letzten Jahres als eine Art Rückblick wurde noch einmal genauer auf das Event eingegangen und Schlüsse gezogen, Fehler analysiert und das heißt, dass kommende Events (Wie das neueste Event Arcane, das mit seiner eigenen Netflix-Serie nochmal eine Spur größer war.) nur noch besser werden können.

Aber was für Schlüsse konnten die Entwickler konkret aus Sentinels of Light ziehen ?
[Wer das noch einmal im Detail betrachten will, dem empfehle ich, sich den Artikel auf leagueoflegends.com anzusehen.]
Wir haben für euch mal das wichtigste Zusammengefasst. (Anmerkung d. A.: dies bezieht sich hauptsächlich auf das tatsächliche League of Legends und nicht auf die anderen Spiele von Riot Games.)

Aufbauend auf dem Erfolg vom Spirit Blossom Event im Jahre 2020 sollte Sentinels größer, besser sein, mehr Geschichte liefern und diese über dem Client den Spielern nahebringen.
Drei neue Champions erschienen (vier waren in Planung, allerdings wurde Vex als Champion nicht rechtzeitig fertiggestellt, auch wenn sie bereits in der Geschichte vorkam), mehrere Skins, und der Spieler sollte sich als Teil dieser Gruppe fühlen und gemeinsam mit ihnen gegen Viego ankämpfen.
Eins der Probleme des Spirit Blossom Events 2020 waren, dass die Spieler bereits nach ein, zwei Tagen die ganze Geschichte freigeschaltet hatten. Daher sollte die Geschichte von Sentinels of Light mehr Spiele benötigen, damit Hardcore- & normale Gamer gleich schnell vorwärst kommen.
Daher mussten nun zu viele Spiele absolviert werden, um die Geschichte ganz freizuschalten. Da allerdings noch nicht einmal die Hardcore-Gamer nach den anfänglichen Plänen fortschritten, musste diese Barriere in der Mitte des Events noch einmal heruntergesetzt werden.
Genauso führte das notwendige Auswählen der zu bereisenden Regionen zu Schwierigkeiten, da manche Spiele einfach nicht gewertet wurden und so manche Spieler trotz investierter Zeit nicht weiter kamen.

Der Ansatz, Geschichte nur durch Spielzeit zu erreichen, ist außerdem nun soweit unterstützt, dass diejenigen, die sich nur für die Geschichte interessieren, nicht mehr Stunden im Spiel verbringen müssen.
Das Event fand auf mehreren Platformen statt. Dies schuf bei dem sehr geschichtsbasierenden Event auf Probleme, da man sich in der League Version durch eine Art Comic mit sich selber als Rookie als ein Teil des Teams klickte, während für Wild Rift verschiedene Comics herauskamen.
Daher entstanden Unterschiede zwischen den Versionen, welche dahingehend zu Schwierigkeiten führten, dass man die tatsächliche kanonische Geschichte nicht mehr von den anderen unterscheiden konnte.

Bezogen auf die Geschichte per se lassen sich auch noch Verbesserungen finden. Eine der Schwächen des Sentinel of Light-Events war, dass die Geschichte nicht genau wusste, welche Art Erzählung sie war.
Das heißt, dass die Geschichte zwischendurch einen sehr ernsten Unterton hatte und dann aber prombt komödiantisch ausfiel.
Also fehlte der Geschichte ein gewisser Typus, der während des Verlaufs sichtbar geworden wäre.

Quelle: Riot Games Inc.

Jeder Mensch ist verschieden - auch in seiner Vorstellung eines Charakters.
Zugegeben, diese können sich stark ähneln, allerdings ist es unmöglich, dass jeder Spieler zwangsweise mit dem Aktionen und Dialogen seines Lieblingscharakters zufrieden ist.
Im Kontext des Sentinels of Light Events wurden Pyke und Rengar beispielsweise als zu komödiantisch empfunden.
Also sollte man sich mit einem Champion nie auf eine bestimmte Eigenschaft oder Charaktertyp festfahren, da er sonst einfältig und öde wirken kann.

Das Event sollte nie zu kompliziert strukturiert sein.
Sich das Prinzip der Events erst langwierig vor Augen führen zu müssen, könnte viele Spieler nerven, die sich dann von dem Event abwenden.

Für die Zukunft lässt sich sagen, dass kommende Events in jedem Falle kommen werden und - betrachtet man die Gedanken, die Riot Games auf zurückliegenden Events richtet, es bleibt zu erwarten, dass kommende Events besser und beliebter sein werden. Als perfektes Beispiel kann man Riot X Arcane betrachten, das (vielleicht auch aufgrund einer tollen Netflixserie) sehr erfolgreich war und dass die Community mehr als gut annahm. Und sich auch über mehrere Spiele erstreckte, die nicht dem Haus Riot Games entstammen. Man darf hoffentlich gespannt sein.

 


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Entwickler
Riot Games
Publisher
Riot Games
Release
27.10.2009
Plattformen
Windows, Mac
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Der Autor
Profilbild William Longstaff
William Longstaff
Jemand, der viel zu viel Zeit hinterm Computer verbringt.
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